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Version 1.2.2
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Projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH fördert innovative GeschäftsideenDieser qualifizierte Gründungsprozess wartet auch beim diesjährigen Wettbewerb als Preis auf
die Gewinner. Die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Wettbewerbs wird durch die Übernahme der
Schirmherrschaft von Walter Hirche, dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr, unterstrichen.
Zu den Preisträgern des vergangenen Jahres zählen unter anderem auch Odile Meulien-Öhlmann und
Dietmar Öhlmann, deren Geschäftsidee aus einem völlig neuen Verfahren im synthetischen,
4-dimensionalen Druck besteht. Odile Meulien-Öhlmann ist Soziologin und Kuratorin mit dem
Spezialgebiet der visuellen Wahrnehmung. Sie hat in Paris/Frankreich studiert, besitzt die
französische und amerikanische Staatsbürgerschaft und hat zehn Jahre lang das Museum für
Holographie in Washington, D. C., geleitet. Eine beachtliche Sammlung von Hologrammen international
bekannter Künstler befindet sich in ihrem Besitz. Dietmar Öhlmann, gebürtiger Salzgitteraner, hat
in Liverpool und London Kunst studiert und besitzt einen Masterabschluss (Master of Art) und ist
mehrfach ausgezeichnet worden auf dem Gebiet der Holographie. Beide verfügen also über
internationale Erfahrungen und Kontakte.
Ihre gemeinsame Geschäftsidee ist ein kostengünstiges Druckverfahren, bei dem animierte,
räumliche Bilder auf einen Acetatträger aufgetragen werden. Diese Animationen können aus Film-,
Video- und Kameraaufnahmen hergestellt werden. Die synthetischen, 4-dimensionalen Bilder sind wie
analoge Hologramme im Sonnenlicht oder mit einer Halogen-Punktlichtquelle zu betrachten. Die Firma
der Öhlmanns, die Syn4D GmbH, ist alleinige Lizenzinhaberin für die Entwicklung, Verbesserung und
Anpassung des synthetischen, digitalen und dimensionalen Drucks in Deutschland. Der Standort ihrer
Druckmaschine gehört zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Region.
Warum das so ist, hat zwei sich bedingende Gründe: Ein renommierter Kunde (der sich nicht in den
neuesten Stand seiner F&E gucken lassen will) auf der einen Seite, auf der anderen den
synthetischen 4D-Druck, der Modelle bzw. den Bau von Prototypen überflüssig macht. Der Betrachter
hat quasi ein bewegtes Bild vor sich, das so funktioniert, als würde er um das Objekt herumgehen.
Daraus ergibt sich der große Vorteil des synthetischen 4D-Drucks: Er ist wesentlich kostengünstiger
als ein gebautes Modell oder ein Prototyp und lässt sich beliebig oft reproduzieren. Kundengruppen
sind z.B. Architekten, Städteplaner, Ingenieure, Konstrukteure, Ärzte.
Der Ideen-Wettbewerb 2006 der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH richtet sich an Studierende,
Hochschulmitarbeiter sowie Hochschulmitarbeiterinnen und alle, die sich in der Region Braunschweig
selbstständig machen wollen. Deshalb sollen die Teilnehmer auch den Sitz ihres zukünftigen
Unternehmens entweder in den Städten Braunschweig, Salzgitter oder Wolfsburg planen oder sich in
einem der Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine oder Wolfenbüttel niederlassen.
Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb „Idee : Gründung = Erfolg2“ läuft vom 24. Oktober bis zum
6. Dezember 2006. Genaue Informationen über Ablauf, Inhalte und Preise des Wettbewerbs gibt es im
Internet unter www.projekt-region-braunschweig.de oder telefonisch 0531-1218143 bei Thomas Kausch.
Im Internet finden sich auch nähere Angaben zu den speziellen Informationsveranstaltungen, die ab
dem 23. Oktober über den Wettbewerb informieren, erste Möglichkeiten zur Kontaktpflege bieten und
Wege zur Strategieplanung aufzeigen.
Weitere Infos:
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