|
|
|
![]() |
![]() |
|
Version 1.2.2
|
|
|
|
Lernfähiger Rennwagen - NeuroRacer beweist künstliche IntelligenzAus den von einer digitalen Kamera aufgenommenen Bilddaten wird die Position und Geschwindigkeit des Rennwagens bestimmt. Daraus werden von einer lernfähigen Steuerung direkt Beschleunigungs- beziehungsweise Bremssignale für den Rennwagen ermittelt. "Die Steuerung basiert auf einem neuronalen Netz, das mit speziellen Lern-Algorithmen aus Erfolg und Nichterfolg lernt", so Professor Martin Riedmiller, Leiter der Arbeitsgruppe Neuroinformatik an der Universität Osnabrück. Die berechneten Steuersignale werden über USB (Universal Serial Bus) direkt an die Rennbahn weitergegeben. Der "NeuroRacer" ist ein Anwendungsbeispiel für künstliche Intelligenz. Während heutzutage die allermeisten Steuerungen komplexer Systeme auf reiner Programmierung basieren, werden zukünftige Systeme intelligenter agieren: Sie müssen dazu ihre Umgebung wahrnehmen, diese Eindrücke angemessen verarbeiten und daraus selbständig die richtigen Entscheidungen treffen. Die Arbeitsgruppe Neuroinformatik der Universität Osnabrück forscht zu den Gebieten maschinelles Lernen und intelligente autonome Systeme. Seit 1998 ist die Arbeitsgruppe Neuroinformatik von Prof. Riedmiller bei der Entwicklung autonomer, lernfähiger Fußballroboter im Rahmen des RoboCup aktiv. Mit vier Weltmeistertiteln in der Middle-Size-Liga und Simulationsliga gehören die Osnabrücker weltweit zu den erfolgreichsten Teams. Projektpartner bei der Entwicklung des "NeuroRacers" ist die Firma Harting Technologiegruppe aus Espelkamp ![]() Weitere Informationen:
|