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Version 1.2.2
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Osnabrücker Roboterkicker erneut WeltmeisterIn der Middle Size-Liga sind die Osnabrücker Kicker im Halbfinale gegen »Tech United« von der Technischen Universität Eindhoven ausgeschieden. Das Spiel ging knapp mit 2:1 verloren. Dabei waren die Osnabrücker Kicker stark angeschlagen in die Partie gegangen, sogar ein geliehener Roboter eines japanischen Teams kam zum Einsatz. Im darauf folgenden Spiel um Platz drei konnten die Osnabrücker die »CoPS« aus Stuttgart 1:0 schlagen. In der MidSize Liga kicken fünf radgetriebene Feldspieler und ein Torwart auf einem 18 mal 12 Meter großen Spielfeld. Sie spielen völlig autonom, werten dazu 30 Kamerabilder pro Sekunde aus, treffen dann ihre Entscheidung und sind bis zu vier Meter pro Sekunde schnell. »Wir haben dieses Jahr einen sehr leistungsfähigen Kicker getestet, den wir in Kooperation mit der Firma Harting aus Espelkamp entworfen haben. Unser Roboter hat während der Vorbereitung gelernt, die Schussstärke der Distanz zum Tor anzupassen, damit wir stark und hoch ins Tor schießen, aber nicht darüber«, erläutert Universitätsprofessor Martin Riedmiller. In der Simulationsliga werden die Wettkämpfe rein virtuell ausgetragen. Die Spiele sind auf einem großen Bildschirm zu verfolgen. Der Vorteil des simulierten Roboterfußballs: Man kann neue Verhaltensweisen testen, ohne in teure Hardware investieren zu müssen. Die Brainstormers starteten ihr Projekt 1998. Ziel ist es, die Forschung in den Bereichen »künstliche Intelligenz« und »autonome mobile Roboter« voranzutreiben. Sich im Rahmen der RoboCup-Meisterschaften dem internationalen Wettbewerb zu stellen, macht den besonderen Reiz aus. Tausende von Arbeitsstunden waren nötig, um die Roboter für den Wettkampf fit zu machen. Das vierzehnköpfige Team der Universität Osnabrück setzt sich aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden der Fachrichtungen Informatik und Kognitionswissenschaften zusammen.
www2.uni-osnabrueck.de/pressestelle/mitteilungen/Detail.cfm
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