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Version 1.2.2
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Neue Konzepte für den regionalen BahnverkehrEine Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit von Regionalstrecken zu erhöhen, ist die Infrastruktur an den Strecken zu reduzieren. Dazu gehören zum Beispiel so genannte Gleisfreimeldeeinrichtungen (z. B. Achszähler) – das sind Systeme, mit denen die Belegung von Gleisabschnitten kontrolliert wird. Bislang sind sie an der Strecke angebracht, müssen aufwändig gewartet werden und sind zudem unflexibel bei betrieblichen Änderungen. Effizienter ist es, die Position von Zügen direkt vom Triebfahrzeug aus zu orten. Die Wissenschaftler des DLR entwickeln mit POSITRON (Positioning for Safe Train Operation and Navigation) ein kostengünstiges System, das mit GPS (Global Positioning System), einer digitalen Karte und noch mindestens einem weiteren Sensor für eine sichere und genaue Positionsbestimmung sorgt. Die Ortung spielt für die Sicherheit eine wichtige Rolle und ist nötig, um Anschlüsse zu sichern und Fahrgäste zu informieren. Eine weitere Idee des DLR soll dazu beitragen, die Kapazität der Strecken zu erhöhen. Bahnübergänge an Nebenstrecken, die permanent geschlossen sind, müssen bislang individuell bedient werden, wenn Autofahrer oder Fußgänger per Telefon um das Öffnen der Schranke bitten. Mit optischen Systemen, die den Gefahrenraum – also den Bereich zwischen den Schranken - mithilfe von Kameras überwachen und durch den Vergleich der Bilder "frei" melden, können die Anrufschranken automatisiert werden. Die genannten Vorschläge sind Ergebnisse eines Forschungsprojektes, in dem nach Lösungen gesucht
wurde, die Kosten für Personal, Instandhaltung und Wartung vor allem beim Betrieb regionaler
Eisenbahnstrecken zu reduzieren.
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