Mit Hochdruck gegen Keime in Lebensmitteln
9. Oktober 2008 -
Sichere und qualitativ hochwertigere Lebensmittel: Forscher der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) testen welche Lebensmittel für die Sterilisation mit der innovativen Hochdruckmethode geeignet sind und wie der Vorgang optimiert werden kann. Die neuartige Technologie reduziert mikrobiologische Keime wie Bakterien und Vieren in Nahrungsmittel schonend und verlängert die Haltbarkeit. Der Vorteil: Flüssige und feste Produkte wie Geflügelrohwurst, Fisch und Fruchsäfte (smoothies) können bei niedrigen Temperaturen sterilisiert werden.
Doch die Methode eignet sich nicht für alle Nahrungsmittel gleich gut. Während Fisch durch die
Methode besser aussieht und länger gelagert werden kann, verfärbt sich Mett gräulich und sieht
unappetitlich aus. Die Graufärbung kommt durch den Temperaturanstieg, denn die Lebensmittel werden
mit Drücken von 7000 bis 8000 bar behandelt, dabei steigt auch die Temperatur. Die Wissenschaftler
des Instituts für Lebensmittelqualität und -sicherheit der TiHo prüfen beispielsweise wie diese
Verfärbung vermieden werden kann. In Kooperation mit in- und ausländischen Partnern testen sie
verschiedene Lebensmittel auf der Suche nach der optimalen Behandlung für das jeweilige Produkt.
Weitere Informationen:
www.tiho-hannover.de
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