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Auf den Hund gekommen - künstliche Hüftgelenke für Bello und Co.

19. November 2008 - Das Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen der Leibniz Universität Hannover hat am Computer ein Modell der Beckengliedmaßen eines Hundes erstellt, um die Eigenschaften von Hüftprothesen zu verbessern. Denn die Verschleißerscheinungen der Prothesen und Knochen sind hoch. Häufig lockert sich dann die Prothese, der Patient leidet unter Schmerzen, und es muss erneut operiert werden.

Mit der Computersimulation der Hundehüfte untersuchen die Wissenschaftler deshalb, welche Bewegung das Hüftimplantat zu sehr beansprucht und welche Auswirkungen das Implantat auf die Dichte des Oberschenkelknochens hat. Das Modell basiert auf den computer-tomographischen Daten eines echten Hundebeckens und besteht aus dem linken und rechten Oberschenkel sowie dem Unterschenkel und beiden Pfoten. Dazu kommen 17 verschiedene Muskeln auf jeder Beckenseite, die für die Fortbewegung des Hundes notwendig sind.

In Kooperation mit der Klinik für Kleintiere der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurde mit Hilfe eines Ganganalyse-Labors der Gang des Hundes aufgezeichnet. Die Bewegung übertrugen die Forscher auf das Modell. So können reale Bewegungsabläufe simuliert und die Auftrittkraft des Hundes ermittelt werden.

Mit dem Modell können die Wissenschaftler auftretende Kräfte und Momente in den verschiedenen Gelenken bei beliebigen Bewegungen computergestützt berechnen, ohne Tierversuche durchführen zu müssen. So wollen sie eine Hüftprothese erstellen, die mit dem Oberschenkel dauerhaft verbunden ist.

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Abriebpartikel als mögliche Ursache der Lockerung

Weitere Informationen:
www.ifum.uni-hannover.de/index.php

Kontakt

Dipl.-Ing. Gabriele Helms
Leibniz Universität Hannover, Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen
Telefon:0511 / 762-2161
E-Mail:helms@ifum.uni-hannover.de

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